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| Innerer Frieden... |
Fundstück aus facebook, Zitat:
"Ich veröffentliche dies hier, weil es bei mir tatsächlich gewirkt hat... Indem ich dem einfachen Rat folgte, den ich in einem Artikel gelesen hatte, fand ich nun ... ... endlich meinen inneren Frieden. Im Artikel stand: Um inneren Frieden zu erhalten, brauchst Du nur alle unvollendeten Dinge zu beenden, die Du begonnen hast. So suchte ich also seit gestern nach allen Dingen, die ich begonnen aber ......nicht beendet habe.
Also, heute habe ich eine halbe Flasche Weisswein, eine fast volle Flasche Rotwein, eine große, dreiviertel volle Flasche Baileys, den Rest Wodka, sowie eine große Schachtel Haribo, zwei Tafeln Vollmilch- Nuss -Schokolade, die letzten Weihnachtslebkuchen, 2 alte Joints und eine halbe Kiste Bier beendet..... Duh hascht kahaine Aahnnnnung, wiii guut ich miech nnnun füühle. Schhick dasch an allllle, fon deenen Du dasch Gefüühll hascht, dasch die innerren Friedennnn nötich ham. Sie sinn dir bstimmd dahangba für diesn Dipp!" |
Meuterei auf der „Heilbronn“
Sommer, Sonntag, dazu ein sprichwörtlich prädestiniertes Wetter, für gemeinsame Unternehmungen. Fragen zum Ziel sind schnell geklärt, Familie Freitag einigt sich auf eine zweistündige Neckar-Schiffsfahrt, Ausgangspunkt Bad Wimpfen, Fahrtrichtung Heidelberg, wenden, dann zurück. Super, Melanie, 7 und Kevin, 9, wollen aus dem Häuschen, sie können es kaum erwarten, am Anleger des Motorschiffes „Heilbronn“, das um 13 Uhr 30 ablegt, anzukommen. Freitags Verspätungen erinnern an unveränderbare Grundsätze, deshalb hat Papa Tom wieder alle Hände voll zu tun, dennoch Pünktlichkeit zu beweisen. Er bewegt seinen Kombi, unbedacht heftig am Blitzgerät vorbei, das er seit vier Jahren fast täglich, mit erhobenem Mittelfinger grüßt und dem sein Fahrzeug mehrfach, rasant auffiel. Man kennt sich, 45 Euro sind für Kinder immer übrig, denn bei ihnen ist die Freude groß, wenn Wochen später ein Bildchen vom Sonntagsausflug ins Haus flattert, das Freitags samt Kennzeichen unterwegs zeigt, dabei an Heute erinnert. Als Absender zeichnet grundsätzlich, das städtische Fotostudio „Amt für öffentliche Ordnung“. Trotz des kleinen Ungemachs, erreichen Freitags rechtzeitig das Schiff, auf dessen Oberdeck sie bald familienfreundliche Sitzplätze einnehmen. Relativ gut besetzt legt die „MS Heilbronn“ fahrplanmäßig ab, dreht in Zielrichtung und nimmt langsam Fahrt auf. Mutter Petra betrachtet zufrieden das vorbeiziehende Ufer, genießt vermeintliche Ruhe, vergisst den möglichen Sturm danach und hofft auf Wunder. Es befinden sich ungewöhnlich viele Kids an Bord, die lieben Kleinen ersehnen ganz andere Dinge als Langeweile und letztendlich ist der Ausflug, in erster Linie den Kindern gewidmet. Leider verfügt so ein Wasserfahrzeug über wenig bis keine Grünflächen, entsprechend ist der Spielraum begrenzt, da muss man sich also etwas einfallen lassen, viele Passagiere behindern zusätzlich, die freie Entfaltung kindlicher Gedankenblitze. Dieser Zustand wird sich nach wenigen Flusskilometern drastisch ändern. Vorbereitungen übertreffen längst ihre Planung, wie auf Kommando beginnt die schleichende Meuterei auf der Heilbronn. Dem einen oder anderen Jungen, ist es vielleicht bereits zu eintönig, den Mädchen fehlt die wahre Freundin und wer weiß schon genau, was in Kindern vorgeht? Während der Passage durch die erste Schleuse erwacht für wenige Augenblicke das allgemeine Interesse, am harmonisch angedachten Familienausflug. Nach der dritten Schleusendurchfahrt, kennen sie diese Prozedur zur Genüge und amüsieren sich lediglich, über Vaters Rede zum Thema, obwohl er definitiv keinen blassen Dunst davon besitzt. Interesse am Flussufer? Leider auch nicht mehr das, was es zu Beginn war. Erwachsene jedoch wollen genau diese Idylle, in seliger Besinnlichkeit auf sich wirken lassen. Kinder haben dafür meist wenig Verständnis, verständlich, deshalb kommt es, wie es kommen muss. Der Blickkontakt zweier Kinder mit neuen Ideen im Kopf, führt schnell zur Übernahme des Schiffsdecks, das umgehend zum Abenteuerspielplatz umfunktioniert wird. Bemerken Eltern diese, in meuterischer Absicht gehegten Pläne nicht frühzeitig genug, werden Maßnahmen zur Unterbindung bestimmter Ereignisse Makulatur, dementsprechend kehrt jeder Wunsch auf verdiente Ruhephasen ins Gegenteil. Nichts hält nun Melanie und Kevin auf ihrem Sitzfleisch. Gong zur ersten Runde. „Mama, ich will ein Eis“. Diesen Satz benützen Kinder gerne zielgerecht als Startsignal zum geordneten Chaos. „Nein, jetzt nicht, Kevin“. Mit der Wortwahl versucht Petra, noch in letzter Sekunde das Schlimmste zu verhindern, jedoch nicht ohne ein Eis zu besorgen. „Ich habe keine Lust mehr, auf das doofe Ufer“. „Setz dich hin und sei artig“. Muttis Ansage enthält bereits eine leichte Neigung, zum gefährlichen Unterton. Noch macht der Vater den Eindruck, als wäre er rein zufällig hier und das alles, ginge ihn nicht das Geringste an. „Pass doch auf, mit deinem Eis, das war meine neue Hose“. Toms Betonung liegt auf war, sein Ton nahe stinksauer. |
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Haben wir, die Menschheit dieser Erde, den Bogen nicht schon maßlos überspannt?
... mit Geladenen Grüßen von der Natur!
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