| WIR@Gedankenblitz.Net |
| IMPRESSUM |
| ==> STARTSEITE |
| ==> KOMMENTARE |
| ==> KINDERSCHUTZ |
| ==> FUKUSHIMA |
| .................................................. |
| BLITZANGEBOTE |
| .................................................. |
| KOSTENLOS |
| .................................................. |
| ARCHIV |
| ==> LESERBLITZE |
| Weihnachtsgrüße im August 2011 |
| .................................................. |
| MITGLIEDER |
| .................................................. |
| IMPRESSUM |


|
|
|
| Geschrieben von: L.B. | |||
Pandora's Erbe
Was ist Morgen? Zeit des Erwachens? Diese ist längst überschritten, doch das nördliche Ziel drängt zum Aufbruch und so geschah es. Die Tage teilten sich in 36 Stunden, 3 600 Jahre vergingen, seit von 24 Stunden 5 weniger als gewohnt, den Rhythmus allen Lebens das Maß gab. 3 600 Jahre lagen zwischen Beginn und Ende des 5. Zyklus und daselbst schreiben wir das Jahr 7, der letzten Zeitrechnung im 6. Zyklus, über dessen Zeitraum Planet X, der Zerstörer bestimmt. Die Karawane der Suchenden zieht weiter, ihre Gedanken versanken zwischen Hoffnung und Verzweiflung, doch die fünfte Stufe begriff, bat ihr kollektives Unterbewusstsein um Antwort und sah dann den Weg, greifbar nahe und erfuhr von kommenden Problemen, mit denen er gepflastert sei. Sie mögen den Problemen folgen und erkennen, an welchen Menschen scheiterten. Und bald trafen sie das Erste, es forderte Verteidigung und Angriff, sie nannten es Krieg, weder gewannen sie, noch verloren sie, außer einigen Gefährten, deren Verlust schwer auf ihren Familien wog. Nach Tagen kümmerte sich jedoch niemand mehr darum, wer trauerte und wer lachte. Nur der Begriff Krieg bereicherte ihren kargen Wortschatz und Keiner aus den eigenen Reihen fragte, woher stammte das Wort, wer sagte es zuerst und wer begriff den Hintergrund seines Inhalts. Also musste Krieg eine göttliche Fügung sein, wie sonst würden sie ihn sonst zulassen, denn er nimmt Unschuldige als Zahlungsmittel, aus jenen Reihen, die den Krieg nicht begannen. Manche erkannten, Krieg diente nur jenen, deren Einfluss zur Macht gedeihen sollte und nicht jenen, die ihn im Kampf durchlebten, oder fielen. Sie waren Mittel zum Zweck und ihr Auftrag hieß, Frieden durch Krieg zu schaffen und weil die Götter es so wollten, segneten Priester des Kämpfers Waffen. Damit war auch die Ausrede, als Rechtfertigung besiegelt. Und so erfuhren sie vom zweiten Problem, es wurde mit dem Begriff Politik gezeichnet. Wieder hinterfragte niemand die Herkunft des Wortes, es war einfach da. Ein weiterer göttlicher Fingerzeig, aus dem heraus Halbgötter erwuchsen, die zum Wohle der Menschen Krieg gegen Oppositionelle führten, um ihres eigenen Standes Sicherheit. So verschmolzen Krieg und Politik zur gerechten Einheit, über Opfer der jeweils Anderen, sprachen sie immer dann, wenn die Anderen, unter Anwendung von Gewalt, einen Führungswechsel erzwangen. Politik entwickelte sich bald zur Hure des Volkes, auf der sich jedermann zu reiten berufen fühlte. Und Politiker mehrten ihren Reichtum, sie erfanden Steuern, Abgaben und knüpften zu ihresgleichen Verbindungen, auf dass man sich gegenseitig helfen möge, an der Macht zu bleiben, wofür sie sich untereinander zu belohnen verpflichteten, damit das gemeine Volk dort bliebe, wo es war. Bald gebar man die Korruption, sie wurde gebadet, getauft, gesegnet, gepflegt und überlebte alle Epochen eines jeden Zyklus. Nur wenige Maßeinheiten weiter ihres Wege, trafen sie auf den Zögling von Krieg und Politik. Er erhielt den Namen Religion und lieferte Erklärungen für unendliches Leid im Namen der Götter, aber das Volk war zufrieden und viele starben heroisch unter seinem Zeichen. Das dritte Problem konnte fortan handeln, wie ihm beliebte und jeweils Gläubige anderer Religionen verteufeln und dank des Krieges, zum selbstherrlichen Glauben bekehren und morden. Und alles schrieben sie nieder, so wie es passte, jeweils aus der Sicht der Richtigen. Doch siehe, sie sind die Falschen, aber es traute sich niemand nachzufragen, denn die Feuer der Holzstapel schienen weit in das Land. Sie wurden entzündet von Dienern der Religion und waren deshalb Rechtens und keines Zweifels würdig. Als wäre es ein Hinweis auf das Tun der göttlichen Diener, ließen ihre Herren die lila Sonne Ratom tödliche Strahlen zur Erde senden, damit sich die Gesichter aller Ungläubigen in den Sand vergruben, um anzubeten ihre unendliche Macht. Wieder neigte sich der Tag dem Ende entgegen und die Suchenden waren müde, ob der neuen Erkenntnisse, die allen zu ihrem künftigen Leben als Wert beitragen mögen. Aber auch Ärger ermüdet, der entsteht, wenn man Neues trifft und erkennt, das viele Gute, besitzt wenig Menschlichkeit, dafür unendliche Vorteile, im Interesse seiner Erfinder. Was verbreitet ihr Unzufriedenheit, schließlich stehe Allen die Möglichkeiten offen. Doch halt, meinte die fünfte Stufe, dies sei ein Trugschluss, denn, wer kein Geld besitze, könne sich die Stufen nach oben nicht freikaufen und Spenden bieten nur jene, die im Fluss der Verteilung mit schwimmen dürfen, um den Mammon für eigenes Machtstreben in die Hand zu bekommen. Schon deshalb ist darauf zu achten, die Masse darf nur das besitzen, was unbedingt notwendig scheint, dazu Brot und Spiele. Unterhaltung ist der sicherste Weg, Revolutionen zu unterbinden und der Längste, dies zu bemerken. Ein Mann aus der Gruppe Unterhaltender sprach, jemand sollte die Demokratie erfinden, dann könne sich zur Wahl stellen, wer glaubt geeignet zu sein.
Was ändert sich dann?
|